Wasser


Das hohe Gefälle zwischen den Jeninser Alpen Vilan und dem Industriegebiet wird seit Ende 1997 in zwei Kraftwerkstufen ausgenutzt.
Die obere erste Stufe, das KW Caspus erhält das in den Gebieten Obersäss und Sunntigsweid gesammelte Wasser welches nach der Turbinierung ins neu erstellte Resevoir Caspus gelangt. Dort wird auch das Wasser des Alpbaches hinzugeführt und zwischengespeichert, um in der zweiten Stufe, dem KW Industrie, elektrische Energie zu erzeugen.
Der Unterwasserkanal leitet das Wasser schliesslich von der Zentrale in den Dorfbach ab.


Turbinen und Generatoren


Die beiden Kraftwerke sind mit je einer horizontalachsigen Maschinengruppe ausgerüstet worden. Bei beiden handelt es sich um eine eindüsige Peltonturbine.
Während im kleineren KW Caspus ein einfacher Asynchrongenerator installiert wurde, ist im leistungsmässig, rund achtmal grösseren KW Industrie ein Synchrongenerator im Einsatz.

Beide Maschinengruppen werden vollautomatisch betrieben. Eine Störung wird durch den Anlageschutz erkannt, sodass die betroffenen M-Gruppe abgeschaltet wird.
Die EW Betriebsleitung wird über einen Telealarm, also telefonisch über Störungen benachrichtigt.